St. Willehad Katholische Kirche in Oldenburg

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Junges Podium

Samstag, 31. Oktober 26 | 18:00 Uhr | St. Stephanus

Junges Podium“

Clara-Sophie Kleffner (Blockflöte und Violine) und Johannes von Hoff (Orgel und Klavier) werden gemeinsam einen spannenden Streifzug durch die Jahrhunderte unternehmen.
Die 16jährige Clara-Sophie Kleffner hat mit beiden Instrumenten in den letzten Jahren u.a. bei „Jugend musiziert“ mehrere 1. Preise auf Bundesebene gewonnen, ebenso bei internationalen Wettbewerben. Seit dem Wintersemester 2025/26 ist sie Jungstudentin der Jugendakademie von Musikhochschule und Westfälischer Schule für Musik Münster. 2025 wurde sie beim Blockflötenfestival Nordhorn außerdem mit dem „Special Adriana Breukink Memorial Prize“ für die kreativste, innovativste und originellste Darbietung ausgezeichnet.

Es werden Werke von J. S. Bach (u.a. Sätze aus der Violinsonate c-Moll), Antonio Vivaldi (2 Sätze aus dem Konzert für Piccoloflöte), Wolfgang Amadeus Mozart u.a. zu hören sein.

Klavier- und Orgelwerke u.a. von J. S. Bach, J. Brahms und J. Alain ergänzen das Programm. Der Bogen spannt sich dabei von alter Orgelmusik bis hin zu zeitgenössischer Flötenmusik. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist wie immer frei.

"Wenn es nur einmal so ganz stille wäre"

Wenn es nur einmal so ganz stille wäre“

Musik von und mit Ronald Poelman, Fabian Boreck und Dieter Weische 

zu Fotografien von Peter Hoeltzenbein und Texten von Rainer Maria Rilke

Dieses Konzert beinhaltet Kompositionen von Ronald Poelman zu uralten aber höchst aktuellen Versen aus dem Tao Te King und humorvollen Zen-Geschichten sowie andere Stücke mit meditativem Charakter. Improvisiert wird außerdem zu ausgesuchten Fotografien des Fotokünstlers Peter Hoeltzenbein und zu Texten von Rainer Maria Rilke. Es liest Karl-Ernst Went, es spielen Fabian Boreck (Cello, u.a. im Oldenburgischen Staatsorchester), Dieter Weische (Shakuhachi, Querflöten) und Ronald Poelman (Klavier, Komposition). Mit dieser besonderen Kooperation wird das 40-jährige Jubiläum der Konzertreihe Musik in St. Stephanus beschlossen.

 Eintritt frei - Spenden erbeten?

WeitereInfos: www.klavierWIRKstatt.de  ?

Eine Veranstaltung des DTKV Nordwest, im Rahmen der Reihe Musik in St. Stephanus, gefördert durch die Stadt Oldenburg 

Musik in St. Stephanus

Etwa drei bis viermal im Jahr findet seit 1986 diese Konzertreihe in der St. Stephanus-Kirche in der Regel am Sonntagnachmittag um 17:00 Uhr statt. Der Kirchenraum bietet aufgrund seiner hervorragenden Akustik einen guten Rahmen für kammermusikalische Veranstaltungen unterschiedlichster Couleur, von denen in den letzten Jahren weit über 130 Konzerte durchgeführt worden sind. Termine werden rechtzeitig bekannt gegeben.

 

„Was ist das denn für ein Instrument?“ werden die Bassetthornspieler oft gefragt. Denn selten zu sehen und zu hören ist die größere geknickte Version der Klarinette mit ihrem weichen warmen Klang.

Das Trio Bassetto präsentiert das klassische Bassetthorn mit Musik zwischen Barock und Klassik, darunter die monatlichen Triofrüchte von Christoph Graupner, sowie Werke von Adalbert Nudera und Wenzel Müller, die dem Instrument den Weg bereiteten. Wolfgang Amadeus Mozart schuf eine Vielzahl von Bassetthorntrios, immerhin war das Bassetthorn sein erklärtes Lieblingsinstrument. Aber er ist nur die Spitze eines ziemlich großen Eisberges. Ergänzt wird diese kurzweilige Musik mit passenden Texten und Briefen aus der Zeit.

Konzertprogramm:

Christoph Graupner (1683-1760) aus den monatlichen Triofrüchten: „Augustus“

Adalbert Nudera (1746-1811)  Trio Nr.4

Wenzel Müller (1767-1835) / W.A.Mozart (1756-1791) 5 Stücke aus „Die Zauberzither“ und „Die Zauberflöte“

Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)aus „25 Terzetti“ für drei Bassetthörner -Allegro -Adagio -Menuetto -Rondo Allegro

Musik in St. Stephanus: Vis à Vis

Samstag | 09.09. | 18.00 Uhr

Im Rahmen der Reihe „Musik in St. Stephanus“ wird am 09. September mit Tabea Höfer & Georg Kallweit (Violinen und Viola) sowie Björn Colell (Theorbe, Barockgitarre) ein hochkarätiges Ensemble für Alte Musik zu hören sein. (Weitere Infos zu den Mitwirkenden sind hier zu finden.) Die Drei waren mit wechselnden Programmen schon mehrfach in der Konzertreihe zu Gast.
Es erklingen Werke von Heinrich Ignaz Franz Biber und Johann Sebastian Bach.
Der Eintritt ist wie immer frei, um eine Spende wird gebeten.

 

 

 

 

 

„Vielsaitig“. Werke von Johannes Brahms und Arnold Schönberg

Konzert 28.04.2024 um 17.00 Uhr

Johannes Brahms (1833-1897) - Sextett Nr. 1 B-Dur, op. 18 Arnold Schönberg (1874-1951) Verklärte Nacht für Streichsextett, op. 4
Mit Corinna Leonbacher | Annette Mainzer-Janczuk | Paula Mengel | Annika Oepen | Nir Rom Nagy | Marion Zander Ensemble des Niedersächsischen Staatsorchesters Hannover


Corinna Leonbacher erhielt Cellounterricht bei Prof. Klaus Heitz in Hannover, studierte bei Prof. Bernhard Gmelin an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg und schloss ihr Studium 2009 sehr erfolgreich ab. Sie besuchte Meisterkurse bei Prof. Wolfgang Boettcher (Berlin), erhielt das Herman und Milena Ebel-Stipendium der Hamburger Stiftung Maritim und war Preisträgerin beim Wettbewerb der Elise Meyer-Stiftung. Orchestererfahrungen sammelte sie viele Jahre lang in den Landesjugendorchestern Niedersachsen und Hamburg sowie in der Jungen Deutschen Philharmonie. Nach einem einjährigen Praktikum beim NDR Sinfonieorchester Hamburg ist sie seit 2009 Mitglied des Niedersächsischen Staatsorchesters Hannover. Im Jahr 2005 gründete Corinna Leonbacher zusammen mit Kommilitoninnen der Musikhochschule Hamburg das Mizar Quartett, mit dem sie seitdem regelmäßig im norddeutschen Raum konzertiert.
Annette Mainzer-Janczuk, in Hameln geboren, studierte Violine an der Hochschule für Musik und Theater Hannover bei Prof. Atila Aydintan. 1992 erhielt sie einen Jahresvertrag beim Radio-Sinfonieorchester des Hessischen Rundfunks in Frankfurt. Von 1993 bis 1994 war sie als 2. Konzertmeisterin des Schleswig-Holsteinischen Landestheaters und Sinfonieorchesters in Flensburg engagiert. Annette Mainzer-Janczuk ist seit 1994 Mitglied der 1. Violinen im Niedersächsischen Staatsorchester Hannover.
Paula Mengel, Viola, studierte an der Musikhochschule Weimar, wo sie von Erich Krüger und Ditte Leser ausgebildet wurde. 2019 ging sie im Rahmen des Erasmus-Programms für ein Semester an die Royal Academy of Music in London, wo sie bei Martin Outram studierte. Aktuell studiert sie bei Paulina Sachse, 2022 in Lübeck und nun in Leipzig. Zurzeit befindet sie sich im Probejahr am Niedersächsischen Staatstheater Hannover.
Weitere wichtige Impulse erhielt sie von Pauline Sachse, Barbara Westphal und Hartmut Rohde. Außerdem hatte sie die Möglichkeit, historische Aufführungspraxis bei Midori Seiler zu studieren. Seit 2020 ist sie Stipendiatin des Deutschlandstipendiums, seit September 2021 Akademistin der Mendelssohn Akademie im Gewandhausorchester Leipzig. Schon zuvor sammelte sie reiche Orchestererfahrung, u.a. als Substitutin in der Staatskapelle Weimar und als Mitglied des ensemble reflektor. 2021 war sie Mitglied im European Union Youth Orchestra (EUYO). Sie nahm an den Akademien des Mahler Chamber Orchestra und des Irish Chamber Orchestra teil, ebenso an der Mahler Academy in Bozen und bildete sich in diesem Rahmen auch kammermusikalisch weiter. Erst kürzlich wirkte sie auf den Festivals Con Spirito, dem Brahms Festival und Classic Underground mit. Seit der Saison 2021/22 ist sie Stipendiatin der Landesstiftung Villa Musica Rheinland-Pfalz
Annika Oepen, 1987 in Lübeck geboren, erhielt im Alter von sechs Jahren den ersten Violinunterricht. Später war sie Vorstudentin bei Prof. Anke Dill und Prof. Maria Egelhof an der Musikhochschule ihrer Heimatstadt. Von 2007 bis 2014 setzte sie ihre Studien bei Prof. Ulf Schneider an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover fort. Solistisch konzertierte sie u.a. mit dem Jugendsinfonieorchester Lübeck, dem Orchester der Medizinischen Universität Lübeck und dem Orchester der Universität Hamburg auf. Orchestererfahrung sammelte sie im Bundesjugendorchester, in der Jungen Deutschen Philharmonie sowie mit der NDR Radiophilharmonie Hannover und dem HR Sinfonieorchester. Sie trat mit diversen Kammermusikensembles bei Festivals wie den Kasseler Musiktagen oder den Musiktagen Salzgitter auf. Seit 2014 ist Annika Oepen Mitglied der 1. Violinen des Niedersächsischen Staatsorchesters Hannover.
Nir Rom Nagy, 1991 in Tivon (Israel) geboren, erhielt seinen ersten Unterricht in Violine und Viola in seiner Heimatstadt und später in Tel Aviv. Danach studierte er bei Prof. Tatjana Masurenko an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig, wo er auch Solobratscher des Hochschulorchesters war. Orchestererfahrung sammelte er darüber hinaus in Israel, England und Deutschland. Nir Rom Nagy besuchte zahlreiche Meisterkurse bei führenden Musiker*innen seines Instruments und erhielt mehrere Auszeichnungen für seine künstlerischen Leistungen. Seit 2017 spielt er im Niedersächsischen Staatsorchester Hannover.
Marion Zander, in Braunschweig geboren, studierte Violoncello an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover bei Prof. Klaus Storck sowie an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf in der Solistenklasse von Prof. Johannes Goritzki. Meisterkurse besuchte sie bei Martin Ostertag, Siegfried Palm und Boris Pergamenschikow. Marion Zander ist Mitglied verschiedener Kammermusikensembles. Sie war Solocellistin im Ensemble „fonte di musica“; 2000 gewann sie mit dem Leonis-Quartett Braunschweig beim internationalen Wettbewerb für Streichquartette einen Förderpreis der Rudolf-Hartung-Stiftung. Seit 1990 ist sie Cellistin im Niedersächsischen Staatsorchester Hannover.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ombra e Luce

Ombra e Luce – Benefizkonzert für DaCapo Peru

Am Sonntag, 20. September 2026, 18 Uhr spielt das Ensemble "Ombra e Luce" (Tabea Höfer, Björn Colell, Georg Kallweit) in St. Stephanus ein Benefizkonzert zugunsten des Fördervereins DaCapo Peru e.V. – ohne Honorar, nur gegen Fahrtkostenerstattung. Zu hören ist Alte Musik von Biber, Corelli, Bach, Vivaldi u.a. auf Barockvioline, Viola, Theorbe und Barocklaute.

Die Musiker*innen sind von diesem sozialen Musikprojekt in Peru begeistert: Ab sofort reist regelmäßig ein deutscher Geigenbauer nach Peru, um dort Jugendlichen das Geigenbau-Handwerk beizubringen – ein wichtiger Schritt für die Instandhaltung der Instrumente und eine neue berufliche Perspektive vor Ort.

Der komplette Spendenerlös geht an DaCapo Peru.

Spendenkonto: Kath. Kirchengemeinde St. Willehad, IBAN DE59 4006 0265 0002 7289 03, Verwendungszweck: "Musik in St. Stephanus"
Vorschau: 17. Januar–21. Februar 2027 zeigen wir die Ausstellung "Frauen im Widerstand gegen den Nationalsozialismus", Eröffnungsvortrag von Dr. Frauke Geyken am 17. Januar, 16 Uhr.
Die Konzertreihe "Musik in St. Stephanus" feiert in diesem Jahr mit 8 Konzerten ihr 40-jähriges Bestehen. Im 7. Konzert unseres Jubiläumsjahres wird am 20. September um 18 Uhr mit Tabea Höfer & Georg Kallweit (Violinen und Viola) sowie Björn Colell (Theorbe, Barockgitarre) ein hochkarätiges Ensemble für Alte Musik zu hören sein – ein absoluter Höhepunkt in diesem Jahr. 

Die international gefragten Spezialisten für die „Alte Musik“ waren mit wechselnden Programmen schon mehrfach bei uns zu Gast. Sie möchten das Konzert als Benefizkonzert für das Soziale Musikprojekt DaCapoPerú spielen und verzichten dafür auf ihre Honorare! Wir hatten bereits im April bei unserem Jubiläumskonzert um Spenden für das Projekt gebeten, das im Kulturzentrum „Centenario“ in der Küstenstadt Chimbote im Norden Perus zu finden ist.

DaCapo Perú bietet Kindern und Jugendlichen unabhängig von ihrer sozialen Herkunft einen Zugang zu musikalischer Bildung. Alle Musizierenden erhalten ein Instrument, kostenlosen Instrumentalunterricht und spielen in einem der verschiedenen Orchester. Der Förderverein DaCapo Peru e.V. wurde im Frühjahr 2021 von ehemaligen Freiwilligen (u.a. der Oldenburgerin Verena Heinemann, ehem. Schülerin der Cäcilienschule) gegründet, um dieses Projekt weiter zu unterstützen. Vor Ort arbeitet ein festes Team aus peruanischen und venezolanischen Lehrkräften, das jährlich unterstützt wird von Freiwilligendienstleistenden aus Deutschland. Die Freiwilligen bleiben zwischen 3 und 12 Monaten, sind in Gastfamilien untergebracht und übernehmen neben dem Erteilen von Instrumentalunterricht auch die Leitung von Ensemble- oder Orchesterproben und planen Freizeitaktivitäten mit den Kindern und Jugendlichen.

Im Juni ging ein Container mit 200 Instrumenten, die aus ganz Deutschland gespendet wurden, sowie einer kompletten Geigenbauwerkstatt auf die Reise. Inzwischen ist er angekommen, und der Geigenbauer aus Wuppertal, der die Werkstatt gespendet hat, wird erst einmal vor Ort bleiben um sie einzurichten und Instrumente zu betreuen. Demnächst kommt er in regelmäßigen Abständen mit anderen deutschen Geigenbauern nach Chimbote, um junge Menschen im Geigenbau auszubilden.

Website des Projekts: www.dacapoperu.org.  
Lesen Sie hier das Programm zum Konzert und hier den Zeitungsartikel